{"id":16839,"date":"2022-01-10T12:05:15","date_gmt":"2022-01-10T12:05:15","guid":{"rendered":"https:\/\/muzeum.haus.pl\/?post_type=project&#038;p=16839"},"modified":"2022-01-10T15:38:09","modified_gmt":"2022-01-10T15:38:09","slug":"geschichte","status":"publish","type":"project","link":"https:\/\/muzeum.haus.pl\/de\/ausstellung\/virtuelle-ausstellung-an-der-grenze-eine-sache-ueber-zeiten-menschen-und-orte\/geschichte\/","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<div id=\"cmsmasters_row_5sn5jw6f8\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_wvprdwaerp\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div id=\"cmsmasters_heading_6rh24g30sv\" class=\"cmsmasters_heading_wrap cmsmasters_heading_align_left\">\n\t<h2 class=\"cmsmasters_heading\">Wie kam es dazu?<\/h2>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_q3nn1rf0xr\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_4d7vmnyqyc\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div class=\"cmsmasters_text\">\n<p>Infolge der Niederlage Deutschlands und seiner Verb\u00fcndeten im ersten Weltkrieg entstand in Europa, vor allem im mittleren Teil des Kontinents, eine politische Neuordnung. Gem\u00e4\u00df dem Vertrag von Versailles (1919), den das besiegte Deutschland und die siegreichen Entente-Staaten (u.a. Frankreich, Gro\u00dfbritannien und Italien) unterzeichneten und mit dem der Krieg formal beendet wurde, wurde die Weimarer Republik zu territorialen Konzessionen im Westen, Osten und Norden gezwungen. Polen gewann den gr\u00f6\u00dften Teil der von Preu\u00dfen im Rahmen der ersten und der zweiten polnischen Teilung annektierten Gebiete wieder (d.h. Posen und Pommerellen, allerdings ohne die Stadt Danzig). Auch wurden polnische Anspr\u00fcche gegen\u00fcber Oberschlesien anfangs von den Siegerm\u00e4chten unterst\u00fctzt. Infolge der Protestwelle, die ganz Deutschland erfasste und des Zweifels seitens der Briten, die keine zu weit gehende Abschw\u00e4chung des Deutschen Reiches w\u00fcnschten, ordnete der Oberste Rat der Alliierten M\u00e4chte eine Volksabstimmung an, die \u00fcber die k\u00fcnftige staatliche Zugeh\u00f6rigkeit der Region entscheiden sollte.<\/p>\n<p>Oberschlesien \u2013 das seit dem Mittelalter au\u00dferhalb des polnischen Staatsverbandes lag \u2013 geh\u00f6rte abwechselnd zum K\u00f6nigreich B\u00f6hmen, der Habsburger Monarchie und zum K\u00f6nigreich Preu\u00dfen, um schlie\u00dflich 1871 als Gebiet Preu\u00dfens Teil des Deutschen Kaiserreichs zu werden. Die Landbev\u00f6lkerung in den Gebieten \u00f6stlich der Linie Kreuzburg &#8211; Oppeln &#8211; Neustadt \u2013 Ratibor sprach im Alltag mehrheitlich einen polnisch-oberschlesischen Dialekt, was allerdings deren nationales Bewusstsein nicht automatisch beeinflusste. Im Westen der Region, in den Landkreisen Nei\u00dfe, Falkenberg und Grottkau sowie in allen gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dten dominierte die deutsche Sprache. Eine klare kulturelle und sprachliche Grenze lie\u00df sich hier jedoch nicht ziehen; ein Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung war in beiden Sprachen und in beiden Kulturen beheimatet. \u00c4hnlich wie in anderen mitteleurop\u00e4ischen Grenzl\u00e4ndern war auch in Oberschlesien nicht die Sprache, sondern das subjektive Gef\u00fchl f\u00fcr die nationale Zugeh\u00f6rigkeit entscheidend. Eine bedeutende Anzahl von Oberschlesiern besa\u00df ein stark ausgepr\u00e4gtes Regionalbewusstsein und identifizierte sich weder mit der deutschen noch mit der polnischen Nation.<\/p>\n<p>Noch vor dem Plebiszit \u2013 in den Jahren 1919 und 1920 \u2013 ersch\u00fctterten zwei gegen die Deutschen gerichtete Aufst\u00e4nde die Region, die einem lokalen B\u00fcrgerkrieg gleichkamen. Der dritte Aufstand brach Anfang Mai 1921 und damit schon nach der Abstimmung aus und hatte als Adressaten nicht das Deutsche Reich, sondern ausdr\u00fccklich den Obersten Rat der Alliierten. Mit aktiver und passiver Unterst\u00fctzung Frankreichs sollte er eine f\u00fcr Polen g\u00fcnstigere Grenzziehung bewirken. Allerdings hatte der Aufstand, der eine Mischung aus Erhebung, organisiertem Milizkrieg und Invasion darstellte, einen hohen Preis: Mehrere tausend tote bzw. verletzte Zivilisten und K\u00e4mpfer (auf deutscher Seite war der sogenannte \u201eSelbstschutz\u201c aktiv), verw\u00fcstete Landstriche und eine allgemeine Demoralisierung der Bev\u00f6lkerung.S Als Anfang Juli 1921 nach achtw\u00f6chigem Kampf die Waffen endlich schwiegen, hatte das Vertrauen in das V\u00f6lkerrecht sowie die Friedensordnung von Versailles bereits schweren Schaden genommen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_fry1rcb9hj\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_8e0t5pwff\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div id=\"cmsmasters_gallery_hmzufdhgon\" class=\"cmsmasters_gallery_wrap\" data-type=\"grid\" data-count=\"0\"><ul class=\"cmsmasters_gallery cmsmasters_2 cmsmasters_more_items_loader\"><li id=\"rzecz_16572\" class=\"cmsmasters_gallery_item cmsmasters_caption\"><figure><a href=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-bojownicy-Annaberg.jpg\" rel=\"ilightbox[hmzufdhgon]\" data-caption=\"Deutsche Selbstschutzk\u00e4mpfer bei St. Annaberg, 1921.\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"580\" height=\"420\" src=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-bojownicy-Annaberg-580x420.jpg\" class=\"attachment-cmsmasters-project-thumb size-cmsmasters-project-thumb\" alt=\"\" \/><\/a><figcaption>Deutsche Selbstschutzk\u00e4mpfer bei St. Annaberg, 1921.<\/figcaption><\/figure><\/li><li id=\"rzecz_16574\" class=\"cmsmasters_gallery_item cmsmasters_caption\"><figure><a href=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-Powstancy-MTG-H-192-scaled.jpg\" rel=\"ilightbox[hmzufdhgon]\" data-caption=\"Polnische Aufst\u00e4ndische aus Koslowagora, 1919.\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"580\" height=\"420\" src=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-Powstancy-MTG-H-192-580x420.jpg\" class=\"attachment-cmsmasters-project-thumb size-cmsmasters-project-thumb\" alt=\"\" \/><\/a><figcaption>Polnische Aufst\u00e4ndische aus Koslowagora, 1919.<\/figcaption><\/figure><\/li><\/ul><\/div>\n<div id=\"cmsmasters_divider_huli54beln\" class=\"cmsmasters_divider cmsmasters_divider_width_long cmsmasters_divider_pos_center\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_n02oigmkrk\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_sefn5br4ll\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div id=\"cmsmasters_heading_t4ubp777ve\" class=\"cmsmasters_heading_wrap cmsmasters_heading_align_left\">\n\t<h2 class=\"cmsmasters_heading\">Schlichtungsverb\u00e4nde in Oberschlesien<\/h2>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_9n7ecwckx\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_kq3xv444dq\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div class=\"cmsmasters_text\">\n<p>Wegen der fortschreitenden Eskalation des deutsch-polnischen Konflikts in Oberschlesien ging die Verwaltung in der Region von den Deutschen auf die Interalliierte Regierungs- und Abstimmungskommission (IK), bestehend aus den Vertretern Frankreichs, Gro\u00dfbritanniens und Italiens, \u00fcber. Die Reichswehr musste aus den strittigen Gebieten abziehen. Anstelle der deutschen Streitkr\u00e4fte kamen 1920 Angeh\u00f6rige der alliierten Streitkr\u00e4fte in die Region, die nun f\u00fcr Ruhe und Ordnung in Oberschlesien sorgen sollten. Der Anblick britischer, italienischer und franz\u00f6sischer Soldaten wurde f\u00fcr anderthalb Jahre in den Gebieten zwischen Oppeln und Schoppinitz und zwischen Kreuzburg und Ratibor zur allt\u00e4glichen Erscheinung. Offiziell unparteiisch, waren die Soldaten ein Instrument der eigenen Regierungen, die den deutsch-polnischen Konflikt rund um Oberschlesien als Element des europ\u00e4ischen Kampfes um politische und wirtschaftliche Einfl\u00fcsse betrachteten.<\/p>\n<p>Generell unterst\u00fctzten die Franzosen die polnische, die Briten die deutsche Seite. Die Italiener verhielten sich relativ neutral. Dementsprechend gestalteten sich auch die Sympathien der einheimischen Bev\u00f6lkerung: die deutsch-gesinnten Oberschlesier betrachteten die franz\u00f6sischen Streitkr\u00e4fte als Okkupanten, f\u00fcr die polnisch-gesinnte Bev\u00f6lkerung galten sie dagegen als Verb\u00fcndete.<\/p>\n<p>Die interalliierten Schlichtungskr\u00e4fte blieben in Oberschlesien bis Juni \/ Juli 1922 stationiert, d.h. bis zur \u00dcbernahme der ihnen jeweils zugesprochenen Teile der Region durch deutsches und polnisches Milit\u00e4r sowie die jeweiligen Zivilverwaltungen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_6yresjbgn\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_ocqx1afef9\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div id=\"cmsmasters_gallery_k3goss6rji\" class=\"cmsmasters_gallery_wrap\" data-type=\"grid\" data-count=\"0\"><ul class=\"cmsmasters_gallery cmsmasters_2 cmsmasters_more_items_loader\"><li id=\"rzecz_16579\" class=\"cmsmasters_gallery_item cmsmasters_caption\"><figure><a href=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-Rynek-ZI-PL-7-scaled-e1640023627241.jpg\" rel=\"ilightbox[k3goss6rji]\" data-caption=\"Angeh\u00f6rige der Schlichtungsverb\u00e4nde in Gleiwitz.\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"580\" height=\"420\" src=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-Rynek-ZI-PL-7-580x420.jpg\" class=\"attachment-cmsmasters-project-thumb size-cmsmasters-project-thumb\" alt=\"\" \/><\/a><figcaption>Angeh\u00f6rige der Schlichtungsverb\u00e4nde in Gleiwitz.<\/figcaption><\/figure><\/li><li id=\"rzecz_16581\" class=\"cmsmasters_gallery_item cmsmasters_caption\"><figure><a href=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-Wojak-Alianckie-ciezarowki-ZI-PL-2-scaled.jpg\" rel=\"ilightbox[k3goss6rji]\" data-caption=\"Ankunft der Schlichtungsverb\u00e4nde in Oberschlesien.\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"580\" height=\"420\" src=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-Wojak-Alianckie-ciezarowki-ZI-PL-2-580x420.jpg\" class=\"attachment-cmsmasters-project-thumb size-cmsmasters-project-thumb\" alt=\"\" \/><\/a><figcaption>Ankunft der Schlichtungsverb\u00e4nde in Oberschlesien.<\/figcaption><\/figure><\/li><\/ul><\/div>\n<div id=\"cmsmasters_divider_dw0vym2m3q\" class=\"cmsmasters_divider cmsmasters_divider_width_long cmsmasters_divider_pos_center\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_6t2x9jjkkk\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_c2em4uyydj\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div id=\"cmsmasters_heading_tqhjov9z4\" class=\"cmsmasters_heading_wrap cmsmasters_heading_align_left\">\n\t<h2 class=\"cmsmasters_heading\">Das Plebiszit<\/h2>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_04lj5wplx4\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_hv9yjz3g8b\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div class=\"cmsmasters_text\">\n<p>Dem oberschlesischen Plebiszit ging eine sehr intensive Propagandaaktion voraus. Beide Seiten lie\u00dfen Unmengen von Brosch\u00fcren, B\u00fcchern und Flugbl\u00e4ttern drucken, mit denen der Gegner diskreditiert und die W\u00e4hler davon \u00fcberzeugt werden sollten, dass Oberschlesien in den Grenzen Deutschlands bzw. Polens eine strahlende Zukunft bevorstehe. Es kam zu zahlreichen Gewalttaten, f\u00fcr die sowohl die deutsche als auch die polnische Seite verantwortlich waren.<\/p>\n<p>Das Gebiet, auf dem das Plebiszit durchgef\u00fchrt wurde, entsprach nicht g\u00e4nzlich dem des Regierungsbezirkes Oppeln. Au\u00dferhalb des Abstimmungsgebietes blieben die Kreise Falkenberg, Grottkau, Nei\u00dfe und der westliche Teil des Kreises Neustadt. Daf\u00fcr wurde das Plebiszit auch f\u00fcr den \u00f6stlichen Streifen des niederschlesischen Kreises Namslau angeordnet. Auf Antrag der polnischen Seite erhielten auch die in Oberschlesien geborenen, aber au\u00dferhalb der Region lebenden Personen das Recht, sich am Plebiszit zu beteiligen.<\/p>\n<p>Am 20. M\u00e4rz 1921 gaben \u2013 bei einer sehr hohen, 98-prozentigen Beteiligung \u2013 707.554 Oberschlesier, d.h. 59,7% der Wahlberechtigten, ihre Stimme f\u00fcr Deutschland ab. Dagegen sahen 40,3% der Beteiligten (d.h. 478.820 Personen) ihre Zukunft im Rahmen des polnischen Staates.<\/p>\n<p>Die sp\u00e4tere Grenzlinie deckte sich nicht ganz mit den Abstimmungspr\u00e4ferenzen der Bev\u00f6lkerung. Beispielsweise sprachen sich die Einwohner einiger Industriest\u00e4dte im Osten der Region eindeutig f\u00fcr den Verbleib bei Deutschland aus. Kattowitz stimmte mit etwa 85%, K\u00f6nigsh\u00fctte, das heutige Chorz\u00f3w, mit 75% deutsch. In den meisten Landgemeinden \u00f6stlich der Oder gewann Polen das Plebiszit.<\/p>\n<p>Im Allgemeinen erzielte Polen das beste Ergebnis in den Kreisen Pless (74%) und Rybnik (65%). Einen niederschmetternden deutschen Sieg brachte die Abstimmung in den Kreisen Leobsch\u00fctz (99,6%) und Kreuzburg mit dem Naumslauer Teil (96%). In Oppeln \u2013 der oberschlesischen Hauptstadt \u2013 stimmten 95% der Beteiligten f\u00fcr den Verbleib der Region bei Deutschland. Praktisch unentschieden blieb das Ergebnis in den durch Landwirtschaft und Industrie gepr\u00e4gten Kreisen Beuthen und Zabrze\/Hindenburg, wo zwar nominal Deutschland gewann, allerdings mit einer Mehrheit von nicht mehr als zwei Prozent.<\/p>\n<p>Sch\u00e4tzungen zufolge stimmten ca. 25% der polnischsprachigen Oberschlesier f\u00fcr den Verbleib ihrer Heimat bei Deutschland.<\/p>\n<p>Die deutsche Seite hat die 60-prozentige Unterst\u00fctzung als eigenen Sieg interpretiert und ging davon aus, dass Oberschlesien ungeteilt beim Deutschen Reich verbleiben w\u00fcrde. Der Versailler Vertrag sah jedoch in einem solchen Falle eine Teilung des strittigen Territoriums vor.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_3ztyuibr1d\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_x0c44petze\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div id=\"cmsmasters_gallery_ebs2kn2a4b\" class=\"cmsmasters_gallery_wrap\" data-type=\"grid\" data-count=\"0\"><ul class=\"cmsmasters_gallery cmsmasters_3 cmsmasters_more_items_loader\"><li id=\"rzecz_16585\" class=\"cmsmasters_gallery_item cmsmasters_caption\"><figure><a href=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-Niemcy-1922.jpg\" rel=\"ilightbox[ebs2kn2a4b]\" data-caption=\"Stimmzettel\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"580\" height=\"420\" src=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-Niemcy-1922-580x420.jpg\" class=\"attachment-cmsmasters-project-thumb size-cmsmasters-project-thumb\" alt=\"\" \/><\/a><figcaption>Stimmzettel<\/figcaption><\/figure><\/li><li id=\"rzecz_16587\" class=\"cmsmasters_gallery_item cmsmasters_caption\"><figure><a href=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-Polska-1922.jpg\" rel=\"ilightbox[ebs2kn2a4b]\" data-caption=\"Stimmzettel\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"580\" height=\"420\" src=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-Polska-1922-580x420.jpg\" class=\"attachment-cmsmasters-project-thumb size-cmsmasters-project-thumb\" alt=\"\" \/><\/a><figcaption>Stimmzettel<\/figcaption><\/figure><\/li><li id=\"rzecz_16589\" class=\"cmsmasters_gallery_item cmsmasters_caption\"><figure><a href=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-R9-006_apg_pv_22_gleiwitz_Francuzi_na_Bahnohfstrasse_26_VI_1921-scaled.jpg\" rel=\"ilightbox[ebs2kn2a4b]\" data-caption=\"Patrouille franz\u00f6sischer Schlichtungstruppen am Tag der Volksabstimmung, Gleiwitz.\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"580\" height=\"420\" src=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-R9-006_apg_pv_22_gleiwitz_Francuzi_na_Bahnohfstrasse_26_VI_1921-580x420.jpg\" class=\"attachment-cmsmasters-project-thumb size-cmsmasters-project-thumb\" alt=\"\" \/><\/a><figcaption>Patrouille franz\u00f6sischer Schlichtungstruppen am Tag der Volksabstimmung, Gleiwitz.<\/figcaption><\/figure><\/li><\/ul><\/div>\n<div id=\"cmsmasters_divider_zu5wxh2sxc\" class=\"cmsmasters_divider cmsmasters_divider_width_long cmsmasters_divider_pos_center\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_f06cbkae32\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_xp69gjs8qb\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div id=\"cmsmasters_heading_xqpe2j3mn\" class=\"cmsmasters_heading_wrap cmsmasters_heading_align_left\">\n\t<h2 class=\"cmsmasters_heading\">Die endg\u00fcltige Teilung<\/h2>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_siwvf3ijjk\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_bb7oocltcc\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div class=\"cmsmasters_text\">\n<p>Da das Plebiszit keine eindeutige Antwort auf die Frage, in welchem der beiden Staaten die Oberschlesier leben m\u00f6chten, erbracht hatte, wurde das strittige Gebiet gem\u00e4\u00df den Bestimmungen des Versailler Vertrags geteilt.<\/p>\n<p>Eine Grenzziehung, die direkt den Abstimmungsergebnissen entsprochen h\u00e4tte, war nicht m\u00f6glich, da sonst eine Vielzahl von Enklaven entstanden w\u00e4re und eine komplette Lahmlegung der Wirtschaft und des Verkehrs verursacht worden w\u00e4re.<\/p>\n<p>Die Vertreter der Interalliierten Kommission haben ihre eigenen Vorschl\u00e4ge zur L\u00f6sung der oberschlesischen Grenzfrage vorgelegt. Der franz\u00f6sische Vorschlag entsprach im Gro\u00dfen und Ganzen den polnischen Erwartungen und sah die Abtretung der Gebiete \u00f6stlich der Oder mit dem Industiriebezirk, Kandrzin und Gro\u00df Strehlitz, allerdings ohne Oppeln, an Polen vor. Die britisch-italienische Variante, die f\u00fcr die deutsche Seite viel g\u00fcnstiger war, sprach Polen lediglich die eindeutig polnischgesinnten Kreise Pless und Rybnik sowie einen Teil des Kreises Kattowitz zu. Dieser Vorschlag minimierte das Potential k\u00fcnftiger \u201enationaler Minderheiten\u201c h\u00fcben wie dr\u00fcben und lie\u00df das Industriegebiet ungeteilt bei Deutschland, wohingegen Polen den weit \u00fcberwiegenden Anteil der noch unerschlossenen Bodensch\u00e4tze erhalten sollte. Damit w\u00e4re die Basis f\u00fcr ein deutsch-polnisches Kondominium geschaffen und ein m\u00f6glicher k\u00fcnftiger europ\u00e4ischer Konfliktherd weitgehend entsch\u00e4rft worden. Doch der britisch-italienische Plan hatte gegen den Widerstand Frankreichs und Polens keine Chance auf Realisierung. Vor diesem Hintergrund kam es folgerichtig zwischen Frankreich und Gro\u00dfbritannien zu einem heftigen Konflikt.<\/p>\n<p>Da es innerhalb der Interalliierten Kommission zu keinem Kompromiss kam, sollte sich der Rat des V\u00f6lkerbunds der L\u00f6sung des Oberschlesien-Problems annehmen. Der vom V\u00f6lkerbund berufene Viererausschuss, dem Wellington Koo (China), Paul Hymans (Belgien), Quinones de Leon (Spanien) und Da Cunha (Brasilien) angeh\u00f6rten, arbeitete auf der Basis der Abstimmungsergebnisse und zahlreichen weiteren Hilfsmaterialien einen Teilungsvorschlag aus, der im Herbst 1921 vom V\u00f6lkerbund endg\u00fcltig angenommen und best\u00e4tigt wurde.<\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df dem Beschluss des V\u00f6lkerbundes musste Deutschland den \u00f6stlichen Teil des Kreises Lublinitz, den gr\u00f6\u00dferen Teil der Kreise Tarnowitz und Beuthen (allerdings ohne die Stadt Beuthen), den gesamten Kreis Kattowitz, den s\u00fcd\u00f6stlichen Teil des Kreises Zabrze\/Hindenburg (jedoch ohne die Stadt Zabrze\/Hindenburg), den ganzen Kreis Pless, fast den ganzen Kreis Rybnik sowie den nord\u00f6stlichen Rand des Kreises Ratibor an Polen abtreten. Damit fiel fast 30% des Abstimmungsgebietes mit 46% der Bev\u00f6lkerung an Polen. Der gr\u00f6\u00dfere Teil des Industriebezirks wurde polnisch.<\/p>\n<p>Die Bekanntgabe des endg\u00fcltigen Grenzverlaufs hat in Deutschland Verbitterung hervorgerufen. Auf \u00f6ffentlichen Geb\u00e4uden wurden die Fahnen auf Halbmast gesetzt, die Reichsregierung trat zur\u00fcck. Die polnische Seite zeigte keinen gro\u00dfen Enthusiasmus, allerdings wurde die interalliierte Entscheidung als nicht das schlechteste empfunden.<\/p>\n<p>Noch vor der \u00dcbernahme der ihnen zugesprochenen Teile des Abstimmungsgebietes haben Deutschland und Polen auf ausdr\u00fcckliche Forderung des V\u00f6lkerbundes die so genante Oberschlesien-Konvention unterzeichnet, die mit ihren mehr als 600 Artikeln die f\u00fcr das Funktionieren der Region in der neuen Wirklichkeit wesentlichen Fragen f\u00fcr den Zeitraum von 15 Jahren regelte.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_mxgj8lb7lj\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_yiozf64cf\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div id=\"cmsmasters_gallery_ws6gxnkdn\" class=\"cmsmasters_gallery_wrap\" data-type=\"grid\" data-count=\"0\"><ul class=\"cmsmasters_gallery cmsmasters_1 cmsmasters_more_items_loader\"><li id=\"rzecz_16591\" class=\"cmsmasters_gallery_item cmsmasters_caption\"><figure><a href=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-Mapa-granica.jpg\" rel=\"ilightbox[ws6gxnkdn]\" data-caption=\"Karten, die in detaillierter Form den Verlauf der neuen Grenze und die Lage der Grenzsteine darstellen.\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1160\" height=\"561\" src=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-Mapa-granica-1160x561.jpg\" class=\"attachment-cmsmasters-project-full-thumb size-cmsmasters-project-full-thumb\" alt=\"\" \/><\/a><figcaption>Karten, die in detaillierter Form den Verlauf der neuen Grenze und die Lage der Grenzsteine darstellen.<\/figcaption><\/figure><\/li><\/ul><\/div>\n<div id=\"cmsmasters_divider_xxsrixv9m\" class=\"cmsmasters_divider cmsmasters_divider_width_long cmsmasters_divider_pos_center\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_pvrgbgpitd\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_kpd6urqenp\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div id=\"cmsmasters_heading_umyh443i37\" class=\"cmsmasters_heading_wrap cmsmasters_heading_align_left\">\n\t<h2 class=\"cmsmasters_heading\">V\u00f6lkerwanderung<\/h2>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_o5862blvx\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_yo3wh54izz\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div class=\"cmsmasters_text\">\n<p>Denen, die mit der neuen Grenzziehung nicht zufrieden waren, gew\u00e4hrleistete die Genfer Oberschlesien-Konvention das Recht, jeweils nach der anderen Seite der Grenze \u00fcberzusiedeln. Wer sich das Leben in der deutschen \/ polnischen Wirklichkeit nicht vorstellen konnte oder wollte, hatte das Recht, durch einen Optionsakt die Staatsangeh\u00f6rigkeit des Staates anzunehmen, mit dem er sich identifizierte, und in das Gebiet dieses Staates zu ziehen (nicht selten nur wenige Kilometer vom bisherigen Wohnort).<\/p>\n<p>Zwischen 1922 und 1924 haben ca. 200.000 Oberschlesier \u2013 die sich zum Deutschtum bzw. Polentum bekannten \u2013 von diesem Recht Gebrauch gemacht.<\/p>\n<p>Nicht nur Abstimmungsaktivisten verlie\u00dfen ihre H\u00e4user aus Angst vor m\u00f6glichen Schikanen. Auch viele, die bisher politisch nicht engagiert gewesen waren, entschlossen sich zur Auswanderung. Die einen wollten weiterhin als deutsche Staatsb\u00fcrger in Deutschland leben, die anderen ihre Tr\u00e4ume vom polnischen Oberschlesien verwirklichen.<\/p>\n<p>In der ersten H\u00e4lfte 1922 wimmelte es in den regionalen Zeitungen von Wohnungstauschanzeigen. Angeboten wurden Wohnungen im polnischen und im deutschen Teil Oberschlesiens. Auch informierten zahlreiche Firmen \u00fcber den Wechsel ihrer bisherigen Unternehmenssitze.<\/p>\n<p>Die Folge dieser Migrationen war die \u00dcberv\u00f6lkerung der St\u00e4dte. Ein Gro\u00dfteil der Optanten (die in Deutsch-Oberschlesien auch als Fl\u00fcchtlinge, in Polnisch-Oberschlesien dagegen als Repatrianten bezeichnet wurden) hausierte bis in die 30er Jahre in primitiven Baracken am Rande der Industriest\u00e4dte. Erst im Laufe der Zeit wichen die Baracken den nun immer \u00e4sthetisch ansprechenderen Neusiedlungen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_tnafuaxatu\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_6m1bw3gwne\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div id=\"cmsmasters_gallery_j2b2ads8s\" class=\"cmsmasters_gallery_wrap\" data-type=\"grid\" data-count=\"0\"><ul class=\"cmsmasters_gallery cmsmasters_3 cmsmasters_more_items_loader\"><li id=\"rzecz_16594\" class=\"cmsmasters_gallery_item cmsmasters_caption\"><figure><a href=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-ogloszenia-OW-06-10-11.06.22-3-scaled.jpg\" rel=\"ilightbox[j2b2ads8s]\" data-caption=\"Wohnungstauschanzeigen aus der Zeitung \u201eDer Oberschlesische Wanderer\u201d, 1922.\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"580\" height=\"420\" src=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-ogloszenia-OW-06-10-11.06.22-3-580x420.jpg\" class=\"attachment-cmsmasters-project-thumb size-cmsmasters-project-thumb\" alt=\"\" \/><\/a><figcaption>Wohnungstauschanzeigen aus der Zeitung \u201eDer Oberschlesische Wanderer\u201d, 1922.<\/figcaption><\/figure><\/li><li id=\"rzecz_16596\" class=\"cmsmasters_gallery_item cmsmasters_caption\"><figure><a href=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydrzenia-ogloszenie-Rybnik-OB-09-16-28-2.jpg\" rel=\"ilightbox[j2b2ads8s]\" data-caption=\"Information \u00fcber die Verlegung einer Bankfiliale von Gleiwitz in das Polen zugeschlagene Rybnik, 1922.\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"580\" height=\"420\" src=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydrzenia-ogloszenie-Rybnik-OB-09-16-28-2-580x420.jpg\" class=\"attachment-cmsmasters-project-thumb size-cmsmasters-project-thumb\" alt=\"\" \/><\/a><figcaption>Information \u00fcber die Verlegung einer Bankfiliale von Gleiwitz in das Polen zugeschlagene Rybnik, 1922.<\/figcaption><\/figure><\/li><li id=\"rzecz_16598\" class=\"cmsmasters_gallery_item cmsmasters_caption\"><figure><a href=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-baraki-Sa22-117-scaled.jpg\" rel=\"ilightbox[j2b2ads8s]\" data-caption=\"Deutsche Optanten aus dem polnisch gewordenen Teil der Region vor den Wohnbaracken in Gleiwitz.\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"580\" height=\"420\" src=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-baraki-Sa22-117-580x420.jpg\" class=\"attachment-cmsmasters-project-thumb size-cmsmasters-project-thumb\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-baraki-Sa22-117-580x421.jpg 580w, https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-baraki-Sa22-117-300x218.jpg 300w, https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-baraki-Sa22-117-1024x744.jpg 1024w, https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-baraki-Sa22-117-768x558.jpg 768w, https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-baraki-Sa22-117-1536x1116.jpg 1536w, https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-baraki-Sa22-117-2048x1488.jpg 2048w, https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-baraki-Sa22-117-1320x959.jpg 1320w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a><figcaption>Deutsche Optanten aus dem polnisch gewordenen Teil der Region vor den Wohnbaracken in Gleiwitz.<\/figcaption><\/figure><\/li><\/ul><\/div>\n<div id=\"cmsmasters_divider_lyxr4h25r6\" class=\"cmsmasters_divider cmsmasters_divider_width_long cmsmasters_divider_pos_center\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_2ljncd7qdq\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_l7v8ijk3gm\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div id=\"cmsmasters_heading_d2ultx5jxt\" class=\"cmsmasters_heading_wrap cmsmasters_heading_align_left\">\n\t<h2 class=\"cmsmasters_heading\">Die \u00dcbernahme von Teilen Oberschlesiens durch Deutschland und Polen<\/h2>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_pt5lme2hh8\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_wh57bzu8iq\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div class=\"cmsmasters_text\">\n<p>Die \u00dcbernahme durch Deutschland und Polen der bis dahin unter alliierter Kontrolle stehenden oberschlesischen Gebiete erfolgte in f\u00fcnf Etappen zwischen Mitte Juni und Mitte Juli 1922.<\/p>\n<p>In vielen St\u00e4dten Oberschlesiens wurden mit schwarzen bzw. wei\u00dfen Adlern geschm\u00fcckte Triumphb\u00f6gen aufgestellt. Sowohl die Reichswehr als auch die Polnische Armee wurden im Westen bzw. im Osten Oberschlesiens enthusiastisch von der Bev\u00f6lkerung begr\u00fc\u00dft. Genauer gesagt von dem Teil der Bev\u00f6lkerung, der mit der neuen Grenzziehung zufrieden war, denn die Unzufriedenen blieben wohl zu Hause.<\/p>\n<p>Mit dem Einmarsch der Milit\u00e4rverb\u00e4nde war aber die Grenze noch nicht im physischen Sinne pr\u00e4sent. Mitte Juli 1922 war sie lediglich eine provisorische und unpr\u00e4zise Demarkationslinie. Bis Fr\u00fchjahr 1923 arbeitete noch eine Grenzkommission an der Pr\u00e4zisierung des Grenzverlaufs und entschied gleichzeitig \u00fcber die von beiden Parteien formulierten Vorbehalte.<\/p>\n<p>Mit der Zeit wurde die Grenze immer sichtbarer. Zwischen Zborowski im Kreis Lublinitz und Zabelkau im Kreis Ratibor wurden hunderte von Grenzsteinen gesetzt, Dutzende Zollh\u00e4user und Schlagb\u00e4ume gebaut und aufgestellt.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_hwkbfcorl9\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_nn7jhm3ibw\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div id=\"cmsmasters_gallery_5tipitx7bz\" class=\"cmsmasters_gallery_wrap\" data-type=\"grid\" data-count=\"0\"><ul class=\"cmsmasters_gallery cmsmasters_1 cmsmasters_more_items_loader\"><li id=\"rzecz_16601\" class=\"cmsmasters_gallery_item cmsmasters_caption\"><figure><a href=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-przejecie-Zabrze--scaled.jpg\" rel=\"ilightbox[5tipitx7bz]\" data-caption=\"Brama triumfalna na cze\u015b\u0107 powracaj\u0105cych wojsk niemieckich w Zabrzu\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1160\" height=\"561\" src=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-przejecie-Zabrze--1160x561.jpg\" class=\"attachment-cmsmasters-project-full-thumb size-cmsmasters-project-full-thumb\" alt=\"\" \/><\/a><figcaption>Brama triumfalna na cze\u015b\u0107 powracaj\u0105cych wojsk niemieckich w Zabrzu<\/figcaption><\/figure><\/li><\/ul><\/div>\n<div id=\"cmsmasters_divider_okmtvci82i\" class=\"cmsmasters_divider cmsmasters_divider_width_long cmsmasters_divider_pos_center\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_hbg3ehf87\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_6ppfs1jd4f\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div id=\"cmsmasters_heading_nf3die1258\" class=\"cmsmasters_heading_wrap cmsmasters_heading_align_left\">\n\t<h2 class=\"cmsmasters_heading\">Grenz\u00fcbertritt<\/h2>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_s9r1qy4sua\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_ibuoxg9hs9\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div class=\"cmsmasters_text\">\n<p>Weder die deutsche noch die polnische Seite wollten das seit Jahrhunderten zusammengewachsene Gebiet durch irgendeinen \u201eeisernen Vorhang\u201c abriegeln. Zwar wurden ab Jahresmitte 1922 selbst nahe Verwandte oft zu B\u00fcrgern unterschiedlicher Staaten und die Arbeitspl\u00e4tze Tausender Oberschlesier befanden sich aus der Perspektive ihres jeweiligen Wohnortes nunmehr im Ausland. Doch erm\u00f6glichten es die auf Grundlage der Genfer Konvention \u00fcber Oberschlesien vom Mai 1922 eigens eingef\u00fchrten Verkehrskarten den Einwohnern beider Teile der Region, grenz\u00fcberschreitende Reisen innerhalb des gesamten ehemaligen Abstimmungsgebiets ohne Reisepass und Visum zu unternehmen. Damit war die deutsch-polnische Grenze in Oberschlesien zwar ein Hindernis f\u00fcr Handel und Warentransport, schloss aber die Kontakte zwischen den Einwohnern der Provinz Oberschlesien und der Woiwodschaft Schlesien in keiner Weise aus.<\/p>\n<p>Die Verkehrskarten er\u00f6ffneten freilich auch gewisse Missbrauchsm\u00f6glichkeiten. So konnten polnische Karteninhaber nach dem Passieren der Grenze mit etwas Gl\u00fcck ohne gr\u00f6\u00dfere Probleme bis nach Breslau, Berlin oder Frankfurt reisen. Dasselbe galt umgekehrt f\u00fcr deutsche Staatsangeh\u00f6rige, die mit ihren Verkehrskarten theoretisch bis Krakau oder Lemberg fahren konnten. Aus diesem Grunde wurden in deutschen und polnischen Z\u00fcgen auch auf Inlandsstrecken fremdsprachige Fahrg\u00e4ste gelegentlich zus\u00e4tzlich kontrolliert. Diese Bestimmungen des kleinen Grenzverkehrs wurden bis 1939 aufrechterhalten. Lediglich die Verkehrskarten wurden nach Ablauf der Oberschlesien-Konvention im Jahr 1937 durch Grenzausweise ersetzt.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_k28nmdk6pp\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_e4x6yvcg8h\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div id=\"cmsmasters_gallery_xwi26zb52o\" class=\"cmsmasters_gallery_wrap\" data-type=\"grid\" data-count=\"0\"><ul class=\"cmsmasters_gallery cmsmasters_3 cmsmasters_more_items_loader\"><li id=\"rzecz_16820\" class=\"cmsmasters_gallery_item cmsmasters_caption\"><figure><a href=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-MZ-Karta-cyrkulacyjna-MZ-4542-2-scaled.jpg\" rel=\"ilightbox[xwi26zb52o]\" data-caption=\"Verkehrskarten und Grenzausweise deutscher und polnischer Staatsangeh\u00f6riger aus der Sammlung des Stadtmuseums Zabrze.\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"580\" height=\"420\" src=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-MZ-Karta-cyrkulacyjna-MZ-4542-2-580x420.jpg\" class=\"attachment-cmsmasters-project-thumb size-cmsmasters-project-thumb\" alt=\"\" \/><\/a><figcaption>Verkehrskarten und Grenzausweise deutscher und polnischer Staatsangeh\u00f6riger aus der Sammlung des Stadtmuseums Zabrze.<\/figcaption><\/figure><\/li><li id=\"rzecz_16608\" class=\"cmsmasters_gallery_item cmsmasters_caption\"><figure><a href=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-MZ-Karta-cyrkulacyjna-MZ-11287-H1.jpg\" rel=\"ilightbox[xwi26zb52o]\" data-caption=\"Verkehrskarten und Grenzausweise deutscher und polnischer Staatsangeh\u00f6riger aus der Sammlung des Stadtmuseums Zabrze.\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"580\" height=\"420\" src=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-MZ-Karta-cyrkulacyjna-MZ-11287-H1-580x420.jpg\" class=\"attachment-cmsmasters-project-thumb size-cmsmasters-project-thumb\" alt=\"\" \/><\/a><figcaption>Verkehrskarten und Grenzausweise deutscher und polnischer Staatsangeh\u00f6riger aus der Sammlung des Stadtmuseums Zabrze.<\/figcaption><\/figure><\/li><li id=\"rzecz_16610\" class=\"cmsmasters_gallery_item cmsmasters_caption\"><figure><a href=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-MZ-Karta-cyrkulacyjna-H-51711.jpg\" rel=\"ilightbox[xwi26zb52o]\" data-caption=\"Verkehrskarten und Grenzausweise deutscher und polnischer Staatsangeh\u00f6riger aus der Sammlung des Stadtmuseums Zabrze.\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"580\" height=\"420\" src=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-MZ-Karta-cyrkulacyjna-H-51711-580x420.jpg\" class=\"attachment-cmsmasters-project-thumb size-cmsmasters-project-thumb\" alt=\"\" \/><\/a><figcaption>Verkehrskarten und Grenzausweise deutscher und polnischer Staatsangeh\u00f6riger aus der Sammlung des Stadtmuseums Zabrze.<\/figcaption><\/figure><\/li><li id=\"rzecz_16612\" class=\"cmsmasters_gallery_item cmsmasters_caption\"><figure><a href=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-MZ-Karta-cyrkulacyjna-MZ-6674-H1.jpg\" rel=\"ilightbox[xwi26zb52o]\" data-caption=\"Verkehrskarten und Grenzausweise deutscher und polnischer Staatsangeh\u00f6riger aus der Sammlung des Stadtmuseums Zabrze.\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"580\" height=\"420\" src=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-MZ-Karta-cyrkulacyjna-MZ-6674-H1-580x420.jpg\" class=\"attachment-cmsmasters-project-thumb size-cmsmasters-project-thumb\" alt=\"\" \/><\/a><figcaption>Verkehrskarten und Grenzausweise deutscher und polnischer Staatsangeh\u00f6riger aus der Sammlung des Stadtmuseums Zabrze.<\/figcaption><\/figure><\/li><li id=\"rzecz_16823\" class=\"cmsmasters_gallery_item cmsmasters_caption\"><figure><a href=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-MZ-Przepustka-graniczna-H-11102-e1640259787415a-scaled.jpg\" rel=\"ilightbox[xwi26zb52o]\" data-caption=\"Verkehrskarten und Grenzausweise deutscher und polnischer Staatsangeh\u00f6riger aus der Sammlung des Stadtmuseums Zabrze.\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"580\" height=\"420\" src=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-MZ-Przepustka-graniczna-H-11102-e1640259787415a-580x420.jpg\" class=\"attachment-cmsmasters-project-thumb size-cmsmasters-project-thumb\" alt=\"\" \/><\/a><figcaption>Verkehrskarten und Grenzausweise deutscher und polnischer Staatsangeh\u00f6riger aus der Sammlung des Stadtmuseums Zabrze.<\/figcaption><\/figure><\/li><\/ul><\/div>\n<div id=\"cmsmasters_divider_ab22np2rv\" class=\"cmsmasters_divider cmsmasters_divider_width_long cmsmasters_divider_pos_center\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_7dfyfc8ofs\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_1jb45glvgd\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div id=\"cmsmasters_heading_73s7b542yh\" class=\"cmsmasters_heading_wrap cmsmasters_heading_align_left\">\n\t<h2 class=\"cmsmasters_heading\">An der Grenze zwischen Oberschlesien und G\u00f3rny \u015al\u0105sk<\/h2>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_wh5pjpjevv\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_p8q60cjta\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div class=\"cmsmasters_text\">\n<p>Seit Jahresmitte 1922 bestimmten zwischen oberschlesischen St\u00e4dten und D\u00f6rfern zunehmend Zollh\u00e4user und Schlagb\u00e4ume das Bild der Landschaft. Erstmals wurde eine Grenze, die zuvor noch nie Wirklichkeit gewesen war, zum Faktum.<\/p>\n<p>Von nun an war das Passieren der Grenze nur an bestimmten Stellen erlaubt. Besuche bei Verwandten und Bekannten wurden, jedenfalls offiziell, zu Auslandsreisen. Letztere hatten freilich die Eigenart, dass sich viele Entfernungen zu Fu\u00df zur\u00fccklegen lie\u00dfen, denn die Grenze zerschnitt ein seit Jahrhunderten zusammengewachsenes Gebiet, so dass manchmal Geb\u00e4ude, die nur einige Dutzend Meter voneinander entfernt waren, nun in zwei verschiedenen Staaten lagen. Die Einwohner des deutschen und des polnischen Teiles Oberschlesiens konnten dank der sogenannten Verkehrskarten innerhalb des ganzen ehemaligen Abstimmungsgebiets ungehindert reisen.<\/p>\n<p>Besonders in der ersten Phase bildete die Grenze weder eine sprachliche noch eine kulturelle Barriere. In beiden Teilen der Region wurden sowohl der polnisch-oberschlesische Dialekt als auch Deutsch gesprochen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_yam8c7l2q\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_917lvwawiw\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div id=\"cmsmasters_gallery_7kcigvhglp\" class=\"cmsmasters_gallery_wrap\" data-type=\"grid\" data-count=\"0\"><ul class=\"cmsmasters_gallery cmsmasters_3 cmsmasters_more_items_loader\"><li id=\"rzecz_16616\" class=\"cmsmasters_gallery_item cmsmasters_caption\"><figure><a href=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-na-granicy-kontrola-Sa22-070-scaled.jpg\" rel=\"ilightbox[7kcigvhglp]\" data-caption=\"Kontrolle am Grenz\u00fcbergang Beuthen (D) \u2013 Hohenlinde (PL), 1930er Jahre.\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"580\" height=\"420\" src=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-na-granicy-kontrola-Sa22-070-580x420.jpg\" class=\"attachment-cmsmasters-project-thumb size-cmsmasters-project-thumb\" alt=\"\" \/><\/a><figcaption>Kontrolle am Grenz\u00fcbergang Beuthen (D) \u2013 Hohenlinde (PL), 1930er Jahre.<\/figcaption><\/figure><\/li><li id=\"rzecz_16618\" class=\"cmsmasters_gallery_item cmsmasters_caption\"><figure><a href=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-na-granicy-Sa22-069-scaled.jpg\" rel=\"ilightbox[7kcigvhglp]\" data-caption=\"Der Grenz\u00fcbergang zwischen Beuthen (D) und K\u00f6nigsh\u00fctte (PL), einer der wichtigsten deutsch-polnischen Grenz\u00fcberg\u00e4nge in Oberschlesien. 1930er Jahre.\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"580\" height=\"420\" src=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-na-granicy-Sa22-069-580x420.jpg\" class=\"attachment-cmsmasters-project-thumb size-cmsmasters-project-thumb\" alt=\"\" \/><\/a><figcaption>Der Grenz\u00fcbergang zwischen Beuthen (D) und K\u00f6nigsh\u00fctte (PL), einer der wichtigsten deutsch-polnischen Grenz\u00fcberg\u00e4nge in Oberschlesien. 1930er Jahre.<\/figcaption><\/figure><\/li><li id=\"rzecz_16620\" class=\"cmsmasters_gallery_item cmsmasters_caption\"><figure><a href=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-na-granicy-MZ-Pocztowka-Zabrze-Poremba-MZ-8803-H-scaled.jpg\" rel=\"ilightbox[7kcigvhglp]\" data-caption=\"Grenz\u00fcbergang Hindenburg-Poremba (D) \u2013 Ruda-Kolonie Karl-Emanuel (PL), 1930er Jahre.\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"580\" height=\"420\" src=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-na-granicy-MZ-Pocztowka-Zabrze-Poremba-MZ-8803-H-580x420.jpg\" class=\"attachment-cmsmasters-project-thumb size-cmsmasters-project-thumb\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-na-granicy-MZ-Pocztowka-Zabrze-Poremba-MZ-8803-H-580x421.jpg 580w, https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-na-granicy-MZ-Pocztowka-Zabrze-Poremba-MZ-8803-H-300x218.jpg 300w, https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-na-granicy-MZ-Pocztowka-Zabrze-Poremba-MZ-8803-H-1024x743.jpg 1024w, https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-na-granicy-MZ-Pocztowka-Zabrze-Poremba-MZ-8803-H-768x557.jpg 768w, https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-na-granicy-MZ-Pocztowka-Zabrze-Poremba-MZ-8803-H-1536x1114.jpg 1536w, https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-na-granicy-MZ-Pocztowka-Zabrze-Poremba-MZ-8803-H-2048x1485.jpg 2048w, https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-na-granicy-MZ-Pocztowka-Zabrze-Poremba-MZ-8803-H-860x624.jpg 860w, https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-na-granicy-MZ-Pocztowka-Zabrze-Poremba-MZ-8803-H-1160x841.jpg 1160w, https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-na-granicy-MZ-Pocztowka-Zabrze-Poremba-MZ-8803-H-1320x957.jpg 1320w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a><figcaption>Grenz\u00fcbergang Hindenburg-Poremba (D) \u2013 Ruda-Kolonie Karl-Emanuel (PL), 1930er Jahre.<\/figcaption><\/figure><\/li><\/ul><\/div>\n<div id=\"cmsmasters_divider_vey8d72k9m\" class=\"cmsmasters_divider cmsmasters_divider_width_long cmsmasters_divider_pos_center\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_jwqvppq2\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_no03j7585\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div id=\"cmsmasters_heading_v6pba0zil\" class=\"cmsmasters_heading_wrap cmsmasters_heading_align_left\">\n\t<h2 class=\"cmsmasters_heading\">Privilegierter Eisenbahnverkehr und Transitstra\u00dfenbahnlinien<\/h2>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_0yfdev4g1f\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_7cz1xazunn\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div class=\"cmsmasters_text\">\n<p>Die neue Grenze zerschnitt im Abstimmungsgebiet 15 Eisenbahnlinien, sieben Stra\u00dfenbahnlinien und unz\u00e4hlige Strecken des besonders im Industriegebiet ausgebauten Schmalspurbahnnetzes. Angesichts des kurvenreichen Verlaufes der Grenzlinie h\u00e4tten polnische und deutsche Stellen theoretisch viele Z\u00fcge selbst auf kurzen Strecken mehrmals kontrollieren m\u00fcssen, denn oft f\u00fchrte der k\u00fcrzeste Weg zwischen zwei deutschen bzw. zwei polnischen St\u00e4dten nun \u00fcber das Gebiet des Nachbarstaates.<\/p>\n<p>Um die grenzbedingten Probleme im Verkehrsbereich zu minimieren, wurde gem\u00e4\u00df Art. 468 der Oberschlesien-Konvention der \u201eprivilegierte Durchgangsverkehr\u201c eingef\u00fchrt. So unterlagen die Z\u00fcge, deren Anfangs- und Endstation auf dem Gebiet desselben Staates lagen, keiner Zoll- und Grenzkontrolle, auch wenn die Strecke \u00fcber das Territorium des Nachbarlandes f\u00fchrte. Auch brauchten die Fahrg\u00e4ste weder Reisep\u00e4sse, noch Verkehrskarten, noch sonstige Ausweise vorzuzeigen. Der Transit durch das ausl\u00e4ndische Gebiet erfolgte aber in abgeschlossenen Waggons ohne Ein- und Ausstiegsm\u00f6glichkeit.<\/p>\n<p>Bei Inkrafttreten der Konvention galten Sonderbestimmungen u.a. f\u00fcr folgende Transitstrecken:<\/p>\n<ul>\n<li>Gleiwitz [D] \u2013 Gleiwitz-Grube [D] (G\u00fcterverkehr, Transit \u00fcber unbebautes Gebiet der polnischen Gemeinde Preiswitz),<\/li>\n<li>Gleiwitz [D] \u2013 Makoschau [PL] \u2013 Delbr\u00fcck-Sch\u00e4chte [D] (G\u00fcterverkehr),<\/li>\n<li>Karf [D] \u2013 Beuthen-Stadtwald [D] \u2013 Tarnowitz [PL] \u2013 Brynnek [D] (Personen- und G\u00fcterverkehr),<\/li>\n<li>Karf [D] \u2013 Beuthen-Stadtwald [D] \u2013 Tarnowitz [PL] \u2013 Lublinitz [PL] \u2013 Cziasnau [D] (Personen- und G\u00fcterverkehr),<\/li>\n<li>Morgenroth [PL] \u2013 Karf [D] \u2013 Neu Radzionkau [PL] (Personen- und G\u00fcterverkehr),<\/li>\n<li>(Alt) Chorzow [PL] \u2013 Beuthen [D] \u2013 Scharley [PL] (Personen- und G\u00fcterverkehr),<\/li>\n<li>(Alt) Chorzow [PL] \u2013 Beuthen [D] \u2013 Karf [D] \u2013 Neu Radzionkau [PL] (Personen- und G\u00fcterverkehr).<\/li>\n<\/ul>\n<p>In der Zwischenkriegszeit gab es dar\u00fcber hinaus zwei Transitstra\u00dfenbahnlinien, eine davon im deutschen, die andere im polnischen Netz. Polnische Stra\u00dfenbahnen fuhren bis zum Ablauf der Konvention Ende 1936 von Kattowitz [PL] nach Deutsch Piekar [PL] \u00fcber Beuthen-Rossberg [D]. Deutsche Stra\u00dfenbahnen verkehrten zwischen Zabrze\/Hindenburg [D] und Beuthen [D] \u00fcber Rudahammer [PL], bis 1930 eine Umgehungsstrecke gebaut wurde. Auf den \u00fcbrigen Trassen endeten die Stra\u00dfenbahnlinien einfach an den Grenz\u00fcberg\u00e4ngen. Die Reisenden passierten die Grenze dann zu Fu\u00df, um nach der Grenz- und Zollkontrolle eine Stra\u00dfenbahn im internen Netz des Nachbarstaates zu nehmen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_vi612w32gt\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_mk0vp8an4f\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div id=\"cmsmasters_gallery_4fg75abj2f\" class=\"cmsmasters_gallery_wrap\" data-type=\"grid\" data-count=\"0\"><ul class=\"cmsmasters_gallery cmsmasters_2 cmsmasters_more_items_loader\"><li id=\"rzecz_16622\" class=\"cmsmasters_gallery_item cmsmasters_caption\"><figure><a href=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydrzenia-Komunikacja-przeciety-region-ulotka--scaled.jpg\" rel=\"ilightbox[4fg75abj2f]\" data-caption=\"Deutsche Propaganda-Illustration, die die grenzbedingte Zerrei\u00dfung der Verkehrsverbindungen zwischen den beiden Teilen der Region darstellt.\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"580\" height=\"420\" src=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydrzenia-Komunikacja-przeciety-region-ulotka--580x420.jpg\" class=\"attachment-cmsmasters-project-thumb size-cmsmasters-project-thumb\" alt=\"\" \/><\/a><figcaption>Deutsche Propaganda-Illustration, die die grenzbedingte Zerrei\u00dfung der Verkehrsverbindungen zwischen den beiden Teilen der Region darstellt.<\/figcaption><\/figure><\/li><li id=\"rzecz_16624\" class=\"cmsmasters_gallery_item cmsmasters_caption\"><figure><a href=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-Tramwaj-Tranzyt-Borsigwerk-.jpg\" rel=\"ilightbox[4fg75abj2f]\" data-caption=\"Deutsche Transitstra\u00dfenbahn vor dem Passieren der Grenze zwischen Biskupitz und Rudahammer.\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"580\" height=\"420\" src=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-Tramwaj-Tranzyt-Borsigwerk--580x420.jpg\" class=\"attachment-cmsmasters-project-thumb size-cmsmasters-project-thumb\" alt=\"\" \/><\/a><figcaption>Deutsche Transitstra\u00dfenbahn vor dem Passieren der Grenze zwischen Biskupitz und Rudahammer.<\/figcaption><\/figure><\/li><\/ul><\/div>\n<div id=\"cmsmasters_divider_b3f40qwmh\" class=\"cmsmasters_divider cmsmasters_divider_width_long cmsmasters_divider_pos_center\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_c8iepim3m\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_5s5rgtmtjs\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div id=\"cmsmasters_heading_07re4yjfk\" class=\"cmsmasters_heading_wrap cmsmasters_heading_align_left\">\n\t<h2 class=\"cmsmasters_heading\">Fu\u00dfball im geteilten Oberschlesien<\/h2>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_fxmnd4e5se\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_92lsd79qhi\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div class=\"cmsmasters_text\">\n<p>Fu\u00dfball war und ist der \u201eNationalsport\u201d der Oberschlesier. Die Spiele der deutsch-oberschlesischen Mannschaft gegen die polnisch-oberschlesische Elf geh\u00f6rten zu den wichtigsten Sportereignissen in der geteilten Region. F\u00fcr beide Seiten waren diese Spiele eine Prestige-Sache, denn Sport war eines der Elemente der auf vielen Ebenen pr\u00e4senten deutsch-polnischen Rivalit\u00e4t in Oberschlesien.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_jresuo5us\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_tg13bu4z7\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div class=\"cmsmasters_wrap_table\"><table class=\"cmsmasters_table\"><caption>Polnisch-Oberschlesien \u2013 Deutsch-Oberschlesien (ausgetragen in Polen)<\/caption><tr><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">1924<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">Kattowitz<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">3:3<\/td><\/tr><tr><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">1927<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">Kattowitz<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">1:2<\/td><\/tr><tr><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">1928<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">Kattowitz<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">0:2<\/td><\/tr><tr><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">1929<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">Kattowitz<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">1:0<\/td><\/tr><tr><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">1931<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">Kattowitz<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">2:1<\/td><\/tr><tr><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">1934<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">Kattowitz<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">0:2<\/td><\/tr><tr><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">1935<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">Kattowitz<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">9:1<\/td><\/tr><tr><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">1936<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">Kattowitz<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">3:2<\/td><\/tr><tr><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">1938<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">Kattowitz<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">2:1<\/td><\/tr><\/table><\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_03anrdmtg\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_a6bmtbzh0w\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\">\n<div id=\"cmsmasters_divider_56gk6l6gqc\" class=\"cmsmasters_divider cmsmasters_divider_width_long cmsmasters_divider_pos_center\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_hp7v3xlxa7\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_4bm8plychr\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div class=\"cmsmasters_wrap_table\"><table class=\"cmsmasters_table\"><caption>Deutsch-Oberschlesien \u2013 Polnisch-Oberschlesien (ausgetragen in Deutschland)<\/caption><tr><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">1925<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">Beuthen<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">3:1<\/td><\/tr><tr><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">1927<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">Beuthen<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">2:2<\/td><\/tr><tr><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">1928<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">Beuthen<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">4:2<\/td><\/tr><tr><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">1929<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">Zabrze \/ Hindenburg<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">3:2<\/td><\/tr><tr><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">1930<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">Zabrze \/ Hindenburg<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">0:2<\/td><\/tr><tr><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">1932<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">Beuthen<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">1:1<\/td><\/tr><tr><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">1934<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">Beuthen<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">0:0<\/td><\/tr><tr><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">1935<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">Zabrze \/ Hindenburg<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">3:3<\/td><\/tr><tr><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">1936<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">Beuthen<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">1:3<\/td><\/tr><tr><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">1937<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">Beuthen<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">2:4<\/td><\/tr><tr><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">1939<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">Beuthen<\/td><td class=\"cmsmasters_table_cell_alignleft\">5:3<\/td><\/tr><\/table><\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_61n1fiwse1\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_ocdhlf8rkf\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div class=\"cmsmasters_text\">\n<p>In der zweiten H\u00e4lfte der 30er Jahre hat Ruch Wielkie Hajduki (Bismarckh\u00fctte) die polnische Fu\u00dfballliga dominiert. Die \u201eBlauen\u201c wurden f\u00fcnfmal (1933, 1934, 1935, 1936, 1938) polnischer Meister. Dar\u00fcber hinaus geh\u00f6rten der 1. FC Katowice (Kattowitz) und AKS Chorz\u00f3w (K\u00f6nigsh\u00fctte) zu den polnischen Spitzenmannschaften, wobei der erstere Verein seine gr\u00f6\u00dften Triumphe in den 20er und der letztere in den 30er Jahren feierte.<\/p>\n<p>Keiner der westoberschlesischen Vereine hat es jemals zum deutschen Meister gebracht. Die gr\u00f6\u00dften Erfolge erzielte Vorw\u00e4rts Rasensport Gleiwitz, das 1936 erst in der Endrunde am sp\u00e4teren Deutschen Meister Fortuna D\u00fcsseldorf (0:9) scheiterte und 1936 in der nationalen Endrunde den vierten Platz belegte. Neben der Gleiwitzer Mannschaft errangen in den 20er und 30er Jahren auch Preu\u00dfen Zaborze (heute ein Stadtteil von Zabrze\/Hindenburg) und SSV 09 Beuthen den Meistertitel des S\u00fcdostdeutschen Fu\u00dfballverbandes, der territorial Ober-, Niederschlesien und die Lausitz umfasste.<\/p>\n<p>Der mit Abstand gr\u00f6\u00dfte Superstar von Polnisch-Oberschlesien war Ern(e)st Wilimowski (1916 \u2013 1997). In der polnischen Nationalmannschaft erzielte er 21 Tore in 22 Spielen. Nach dem deutschen Einmarsch in Polen im September 1939 spielte er f\u00fcr die deutsche Nationalelf (13 Tore in acht Spielen). Wilimowski war Z\u00f6gling des 1. FC Katowice, doch erlebte er die gr\u00f6\u00dften Erfolge mit Ruch. In den 30er Jahren geh\u00f6rte er zweifellos zu den besten Angriffsspielern der Welt. Nach 1945 blieb er in Westdeutschland. In der Volksrepublik Polen galt Wilimowski als Verr\u00e4ter und wurde somit in die Vergessenheit verbannt. Er starb in Karlsruhe im Jahre 1997.<\/p>\n<p>Solch einen Fu\u00dfballvirtuosen wie Wilimowski gab es in Deutsch-Oberschlesien nicht. Erw\u00e4hnenswert w\u00e4re jedoch auf jeden Fall die Person Richard Maliks (1909 \u2013 1945). \u00dcber seine ganze Fu\u00dfballkarriere hinweg blieb er dem SSV 09 Beuthen treu. Obwohl Malik jahrelang zu den besten Mittelfeldspielern Deutschlands geh\u00f6rte, spielte er nur zweimal in der Nationalelf. Er galt als \u201eDirigent\u201c der Mannschaft und \u201eVater\u201c des f\u00fcr den Beuthener Verein charakteristischen so genannten Wiener Spielstils. Den SSV zeichnete im Gegensatz zu den anderen oberschlesischen Mannschaften eine gehobene Spieltechnik und viel Finesse aus. W\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges wurde Malik eingezogen. 1945 fiel er als Wehrmachtssoldat an der Ostfront.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_dv13jeg4l\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_94ozdut8wv\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div id=\"cmsmasters_gallery_0b3zyyv1lp\" class=\"cmsmasters_gallery_wrap\" data-type=\"grid\" data-count=\"0\"><ul class=\"cmsmasters_gallery cmsmasters_3 cmsmasters_more_items_loader\"><li id=\"rzecz_16630\" class=\"cmsmasters_gallery_item cmsmasters_caption\"><figure><a href=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-Malik-scaled.jpg\" rel=\"ilightbox[0b3zyyv1lp]\" data-caption=\"Der Beuthener Richard Malik geh\u00f6rte zu den besten deutschen Mittelfeldspielern der 1930er Jahre.\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"580\" height=\"420\" src=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-Malik-580x420.jpg\" class=\"attachment-cmsmasters-project-thumb size-cmsmasters-project-thumb\" alt=\"\" \/><\/a><figcaption>Der Beuthener Richard Malik geh\u00f6rte zu den besten deutschen Mittelfeldspielern der 1930er Jahre.<\/figcaption><\/figure><\/li><li id=\"rzecz_16632\" class=\"cmsmasters_gallery_item cmsmasters_caption\"><figure><a href=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-willimowski.jpg\" rel=\"ilightbox[0b3zyyv1lp]\" data-caption=\"Ern(e)st Wilimowski, der Star von Ruch sowie der polnischen und der deutschen Nationalmannschaft.\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"580\" height=\"420\" src=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-willimowski-580x420.jpg\" class=\"attachment-cmsmasters-project-thumb size-cmsmasters-project-thumb\" alt=\"\" \/><\/a><figcaption>Ern(e)st Wilimowski, der Star von Ruch sowie der polnischen und der deutschen Nationalmannschaft.<\/figcaption><\/figure><\/li><li id=\"rzecz_16634\" class=\"cmsmasters_gallery_item cmsmasters_caption\"><figure><a href=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-przed-meczem-scaled.jpg\" rel=\"ilightbox[0b3zyyv1lp]\" data-caption=\"Mannschaft Polnisch-Oberschlesiens vor dem Spiel gegen die Mannschaft Deutsch-Oberschlesiens in Zabrze\/Hindenburg, 1930er Jahre.\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"580\" height=\"420\" src=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-przed-meczem-580x420.jpg\" class=\"attachment-cmsmasters-project-thumb size-cmsmasters-project-thumb\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-przed-meczem-580x421.jpg 580w, https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-przed-meczem-300x218.jpg 300w, https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-przed-meczem-1024x743.jpg 1024w, https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-przed-meczem-768x557.jpg 768w, https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-przed-meczem-1536x1115.jpg 1536w, https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-przed-meczem-2048x1487.jpg 2048w, https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-przed-meczem-860x624.jpg 860w, https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-przed-meczem-1160x842.jpg 1160w, https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-przed-meczem-1320x958.jpg 1320w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a><figcaption>Mannschaft Polnisch-Oberschlesiens vor dem Spiel gegen die Mannschaft Deutsch-Oberschlesiens in Zabrze\/Hindenburg, 1930er Jahre.<\/figcaption><\/figure><\/li><\/ul><\/div>\n<div id=\"cmsmasters_divider_9f2rf5l63n\" class=\"cmsmasters_divider cmsmasters_divider_width_long cmsmasters_divider_pos_center\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_xxmtw7hk28\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_oby5vu0muq\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div id=\"cmsmasters_heading_zf7edtb8y\" class=\"cmsmasters_heading_wrap cmsmasters_heading_align_left\">\n\t<h2 class=\"cmsmasters_heading\">Schmugglernest<\/h2>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_r0gltvg2fe\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_y6noac4aqp\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div class=\"cmsmasters_text\">\n<p>An jeder Grenze wird unweigerlich geschmuggelt. Im geteilten Oberschlesien waren die Bedingungen hierf\u00fcr besonders g\u00fcnstig, da die Grenze hier ein dicht bebautes und bev\u00f6lkertes Land zerschnitt. Der Umstand, dass vor allem im Industriegebiet praktisch jeder Bewohner Verwandte und Bekannte auf der anderen Seite hatte, erleichterte den Schmuggel zus\u00e4tzlich. Jenseits der Grenze verl\u00e4ssliche Abnehmer f\u00fcr geschmuggelte Waren zu finden, war kaum ein Problem. Die Wirtschaftskrise seit Ende der 1920er Jahre und der damit verbundene Anstieg der Arbeitslosigkeit f\u00fchrten dazu, dass der \u201eGrenzgang\u201c f\u00fcr zahlreiche Familien zur einzigen Einkommensquelle wurde. Humorvolle Schmugglergeschichten werden bis heute in den ehemaligen Grenzorten erz\u00e4hlt. Seltener wird daran erinnert, dass Grenzschutzbeamte manchmal von der Waffe Gebrauch machten und viele Menschen ihre Schmuggleraktivit\u00e4ten mit dem Leben bezahlten.<\/p>\n<p>In Deutschland waren polnische Fleischwaren, Butter und sonstige Lebensmittel gefragt. Nach Polen wurden hingegen eher technische Erzeugnisse wie Fahrr\u00e4der, Wecker, Spielzeug, Feuerzeuge und Feuersteine, aber auch Sacharin und S\u00fcdfr\u00fcchte \u201eher\u00fcbergetragen\u201c.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_tdk652mj2r\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_uqd92epj7\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div id=\"cmsmasters_gallery_3dx1uw52j9\" class=\"cmsmasters_gallery_wrap\" data-type=\"grid\" data-count=\"0\"><ul class=\"cmsmasters_gallery cmsmasters_1 cmsmasters_more_items_loader\"><li id=\"rzecz_16637\" class=\"cmsmasters_gallery_item cmsmasters_caption\"><figure><a href=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-pechowy-szmugler-OB-08-16-25-2-scaled.jpg\" rel=\"ilightbox[3dx1uw52j9]\" data-caption=\"Schmuggler-Pech - Ein gewisser Bewohner aus Kattowitz (PL) fuhr nach Gleiwitz (D), um einen neuen Anzug zu kaufen. Auf der R\u00fcckfahrt mit dem Zug hatte er eine geniale Idee, wie er seine neu gekaufte Kleidung \u00fcber die Grenze bringen k\u00f6nnte. Er ging auf die Toilette, zog seine alte Jacke, Weste und Hose aus und warf alles aus dem Fenster. Wenige Augenblicke sp\u00e4ter stellte sich heraus, dass in dem Karton mit den neu gekauften Kleidungsst\u00fccken eine Hose fehlte. In der Zwischenzeit hat der Zug den Grenzbahnhof Zabrze (D) erreicht. Ein Passagier ohne Hose erregte sowohl bei den anderen Reisenden als auch bei den Polizeibeamten gro\u00dfes Interesse. Die Moral von der Geschicht: Geh nicht ohne Hosen schmuggeln!\nIllustrierte Geschichte von einem ungl\u00fccklichen Schmuggler, erschienen in der Zeitschrift \u201eOberschlesien im Bild\u201c 1931. \"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1160\" height=\"561\" src=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-pechowy-szmugler-OB-08-16-25-2-1160x561.jpg\" class=\"attachment-cmsmasters-project-full-thumb size-cmsmasters-project-full-thumb\" alt=\"\" \/><\/a><figcaption>Schmuggler-Pech - Ein gewisser Bewohner aus Kattowitz (PL) fuhr nach Gleiwitz (D), um einen neuen Anzug zu kaufen. Auf der R\u00fcckfahrt mit dem Zug hatte er eine geniale Idee, wie er seine neu gekaufte Kleidung \u00fcber die Grenze bringen k\u00f6nnte. Er ging auf die Toilette, zog seine alte Jacke, Weste und Hose aus und warf alles aus dem Fenster. Wenige Augenblicke sp\u00e4ter stellte sich heraus, dass in dem Karton mit den neu gekauften Kleidungsst\u00fccken eine Hose fehlte. In der Zwischenzeit hat der Zug den Grenzbahnhof Zabrze (D) erreicht. Ein Passagier ohne Hose erregte sowohl bei den anderen Reisenden als auch bei den Polizeibeamten gro\u00dfes Interesse. Die Moral von der Geschicht: Geh nicht ohne Hosen schmuggeln!\nIllustrierte Geschichte von einem ungl\u00fccklichen Schmuggler, erschienen in der Zeitschrift \u201eOberschlesien im Bild\u201c 1931. <\/figcaption><\/figure><\/li><\/ul><\/div>\n<div id=\"cmsmasters_divider_6qsujffwq\" class=\"cmsmasters_divider cmsmasters_divider_width_long cmsmasters_divider_pos_center\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_k7joodefe8\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_nd8b22pqx9\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div id=\"cmsmasters_heading_lynfupl9a7\" class=\"cmsmasters_heading_wrap cmsmasters_heading_align_left\">\n\t<h2 class=\"cmsmasters_heading\">Der September 1939<\/h2>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_dmzlri8yvk\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_j4mgvggdno\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div class=\"cmsmasters_text\">\n<p>Am 1. September 1939 begann Hitlers \u201eDrittes Reich\u201c seinen Angriff auf Polen und entfesselte damit den Zweiten Weltkrieg.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Kampfhandlungen wurden die meisten der Befestigungen, die in den letzten Vorkriegsjahren in oberschlesischen Grenzorten errichtet worden waren, nicht genutzt. Die von der Einkesselung bedrohten polnischen Verb\u00e4nde zogen sich bereits in den ersten Kriegstagen zur\u00fcck, so dass sich bis zum 4. September alle Kreise Polnisch-Oberschlesiens in deutscher Hand befanden. Damit h\u00f6rte die deutsch-polnische Grenze in Oberschlesien auf zu existieren; die gesamte Region befand sich nun wieder innerhalb deutscher Grenzen. Nachdem Polen im September 1939 unter dem doppelten Ansturm des Deutschen Reiches und der Sowjetunion Stalins zusammengebrochen war, war anzunehmen, dass das polnische Kapitel in der Geschichte Oberschlesiens nun f\u00fcr lange Zeit beendet sein w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Sechs Jahre sp\u00e4ter jedoch kam nach der bedingungslosen Kapitulation des Dritten Reiches nicht nur Oberschlesien, sondern auch Niederschlesien bis zur Lausitzer Nei\u00dfe unter polnische Verwaltung. Damit war die Grenze, die Oberschlesien 17 Jahre lang geteilt hatte, endg\u00fcltig Geschichte.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"cmsmasters_row_0i6qg3wf1g\" class=\"cmsmasters_row cmsmasters_color_scheme_default cmsmasters_row_top_default cmsmasters_row_bot_default cmsmasters_row_boxed\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer_parent\">\n<div class=\"cmsmasters_row_outer\">\n<div class=\"cmsmasters_row_inner\">\n<div class=\"cmsmasters_row_margin\">\n<div id=\"cmsmasters_column_97klfz4uy\" class=\"cmsmasters_column one_first\">\n<div class=\"cmsmasters_column_inner\"><div id=\"cmsmasters_gallery_qux8s75438\" class=\"cmsmasters_gallery_wrap\" data-type=\"grid\" data-count=\"0\"><ul class=\"cmsmasters_gallery cmsmasters_3 cmsmasters_more_items_loader\"><li id=\"rzecz_16639\" class=\"cmsmasters_gallery_item cmsmasters_caption\"><figure><a href=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-wrzesien-Powrot-uchodzcow-niemeckich-OW-13-09.09.39-scaled.jpg\" rel=\"ilightbox[qux8s75438]\" data-caption=\"Das Propaganda-Bild zeigt die enthusiastische Begr\u00fc\u00dfung der gefl\u00fcchteten Deutschen aus Ostoberschlesien, die nach dem 1. September 1939 nach Hause zur\u00fcckkehren. Grenz\u00fcbergang zwischen Beuthen (D) und K\u00f6nigsh\u00fctte (PL).\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"580\" height=\"420\" src=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-wrzesien-Powrot-uchodzcow-niemeckich-OW-13-09.09.39-580x420.jpg\" class=\"attachment-cmsmasters-project-thumb size-cmsmasters-project-thumb\" alt=\"\" \/><\/a><figcaption>Das Propaganda-Bild zeigt die enthusiastische Begr\u00fc\u00dfung der gefl\u00fcchteten Deutschen aus Ostoberschlesien, die nach dem 1. September 1939 nach Hause zur\u00fcckkehren. Grenz\u00fcbergang zwischen Beuthen (D) und K\u00f6nigsh\u00fctte (PL).<\/figcaption><\/figure><\/li><li id=\"rzecz_16641\" class=\"cmsmasters_gallery_item cmsmasters_caption\"><figure><a href=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydrzenia-Wrzesien-zasieki-MZ-Fotografia-Ruda-Sl-MZ-1636-H.jpg\" rel=\"ilightbox[qux8s75438]\" data-caption=\"Drahtverhau im Grenzstreifen zwischen Zabrze\/Hindenburg und Ruda.\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"580\" height=\"420\" src=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydrzenia-Wrzesien-zasieki-MZ-Fotografia-Ruda-Sl-MZ-1636-H-580x420.jpg\" class=\"attachment-cmsmasters-project-thumb size-cmsmasters-project-thumb\" alt=\"\" \/><\/a><figcaption>Drahtverhau im Grenzstreifen zwischen Zabrze\/Hindenburg und Ruda.<\/figcaption><\/figure><\/li><li id=\"rzecz_16643\" class=\"cmsmasters_gallery_item cmsmasters_caption\"><figure><a href=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-Wehrmacht-Tarnowskie-Gory.jpg\" rel=\"ilightbox[qux8s75438]\" data-caption=\"Deutsch-gesinnte Oberschlesier begr\u00fc\u00dfen am 2. September 1939 die Wehrmacht bei ihrem Einmarsch in Tarnowitz (PL). F\u00fcr polnische Oberschlesier begann nun eine schwere Zeit, aber auch f\u00fcr viele deutsch-gesinnte kam bald die Ern\u00fcchterung.\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"580\" height=\"420\" src=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wydarzenia-Wehrmacht-Tarnowskie-Gory-580x420.jpg\" class=\"attachment-cmsmasters-project-thumb size-cmsmasters-project-thumb\" alt=\"\" \/><\/a><figcaption>Deutsch-gesinnte Oberschlesier begr\u00fc\u00dfen am 2. September 1939 die Wehrmacht bei ihrem Einmarsch in Tarnowitz (PL). F\u00fcr polnische Oberschlesier begann nun eine schwere Zeit, aber auch f\u00fcr viele deutsch-gesinnte kam bald die Ern\u00fcchterung.<\/figcaption><\/figure><\/li><\/ul><\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":16835,"menu_order":127,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"class_list":["post-16839","project","type-project","status-publish","format-standard","hentry"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Geschichte - Muzeum online Domu Wsp\u00f3\u0142pracy Polsko-Niemieckiej<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/de\/ausstellung\/virtuelle-ausstellung-an-der-grenze-eine-sache-ueber-zeiten-menschen-und-orte\/geschichte\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Geschichte - Muzeum online Domu Wsp\u00f3\u0142pracy Polsko-Niemieckiej\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/muzeum.haus.pl\/de\/ausstellung\/virtuelle-ausstellung-an-der-grenze-eine-sache-ueber-zeiten-menschen-und-orte\/geschichte\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Muzeum online Domu Wsp\u00f3\u0142pracy Polsko-Niemieckiej\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2022-01-10T15:38:09+00:00\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"29\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/muzeum.haus.pl\\\/de\\\/ausstellung\\\/virtuelle-ausstellung-an-der-grenze-eine-sache-ueber-zeiten-menschen-und-orte\\\/geschichte\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/muzeum.haus.pl\\\/de\\\/ausstellung\\\/virtuelle-ausstellung-an-der-grenze-eine-sache-ueber-zeiten-menschen-und-orte\\\/geschichte\\\/\",\"name\":\"Geschichte - Muzeum online Domu Wsp\u00f3\u0142pracy Polsko-Niemieckiej\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/muzeum.haus.pl\\\/de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2022-01-10T12:05:15+00:00\",\"dateModified\":\"2022-01-10T15:38:09+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/muzeum.haus.pl\\\/de\\\/ausstellung\\\/virtuelle-ausstellung-an-der-grenze-eine-sache-ueber-zeiten-menschen-und-orte\\\/geschichte\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/muzeum.haus.pl\\\/de\\\/ausstellung\\\/virtuelle-ausstellung-an-der-grenze-eine-sache-ueber-zeiten-menschen-und-orte\\\/geschichte\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/muzeum.haus.pl\\\/de\\\/ausstellung\\\/virtuelle-ausstellung-an-der-grenze-eine-sache-ueber-zeiten-menschen-und-orte\\\/geschichte\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/muzeum.haus.pl\\\/de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"ausstellung\",\"item\":\"https:\\\/\\\/muzeum.haus.pl\\\/de\\\/ausstellung\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Virtuelle Ausstellung: \u201eGrenzg\u00e4nger. 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